Am heutigen Donnerstag (28.08.2025) konnten die Verkehrssicherheitsberater der Hagener Polizei in Begleitung der Verkehrswacht die frischgebackenen Zweitklässler der Grundschule Boloh begrüßen. Sie überreichten den stolzen Kindern kleine Geschenkpakete, in denen sich unter anderem Reflektoren befanden. Die nützlichen Utensilien können an der Kleidung angebracht werden und sorgen so für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
Anlass der Aktion ist die Einschulung der neuen i-Dötzchen, die sich nun ebenfalls verstärkt alleine im Straßenverkehr bewegen. Für die frisch gebackenen Schülerinnen und Schüler ist alles neu - der Alltag, der Klassenraum, die Lehrkräfte, die Mitschülerinnen und Mitschüler. Jeden Tag gibt es unzählige Eindrücke, die sie sammeln, und neue Dinge, die die Jungen und Mädchen lernen. Sie werden nun viel selbstständiger. Dazu gehört auch der Schulweg. Viele i-Dötzchen gehen voller Stolz zu Fuß zur Schule oder nach dem Unterricht nach Hause.
Die frisch gebackenen Schulkinder haben zwar bereits erste Erfahrungen im Straßenverkehr gesammelt - trotzdem müssen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen besondere Rücksicht nehmen. Denn die Jungen und Mädchen haben viele tolle, neue Erlebnisse, die verarbeitet werden wollen. Gerade in der Aufregung oder Hektik am Morgen kann es zudem passieren, dass die Jungen und Mädchen bereits erlernte Verhaltensweisen im Straßenverkehr vernachlässigen.
Bremsbereitschaft und Vorsicht sind hier für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer oberstes Gebot. Um auf die erforderliche Rücksichtnahme aufmerksam zu machen, stellten sich einige Jungen und Mädchen der zweiten Klassen während der Einschulungsaktion der Polizei für ein Foto auf. Sie bildeten in diesem Jahr die Zahl "61" - denn so viele Kinder sind im Jahr 2024 auf Hagens Straßen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. In den nächsten Wochen wird der Verkehrsdienst der Hagener Polizei verstärkt an Schulen, Kindergärten und im Bereich von Schulwegen präsent sein. Dabei stehen Geschwindigkeitskontrollen sowie die Überwachung von Park- und Halteverboten im Vordergrund. Das erklärte Ziel ist dabei, dass jedes Kind sicher ankommt.