Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Informationen der Polizei Hagen für Geflüchtete aus der Ukraine

Titelbild Infoseite für Geflüchtete
Informationen der Polizei Hagen für Geflüchtete aus der Ukraine
Hier finden Sie alle wichtigen Hinweise und Erreichbarkeiten

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Liebe Ukrainerinnen und Ukrainer,

die aktuelle Situation in Ihrem Heimatland macht uns besorgt und betroffen. Zunächst heißen wir Sie hier in Deutschland willkommen! Sie können sich sicher sein, dass die Polizei in dieser schwierigen Zeit rund um die Uhr für Sie da ist. Hier in Deutschland stehen Ihnen alle Polizistinnen und Polizisten jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Auf dieser Seite haben wir einige wichtige Hinweise für Sie zusammengefasst und Ihnen eine Übersicht über die Erreichbarkeiten und Standorte der Hagener Polizeiwachen erstellt. Wir passen diese Informationen immer wieder neu an und aktualisieren die Seite in regelmäßigen Abständen.

Im Notfall ist die Polizei jederzeit unter der Notrufnummer 110 zu erreichen.

Bei einem Notruf spielt insbesondere die sprachliche Verständigung eine wichtige Rolle. Versuchen Sie daher wenn möglich den Notruf mit einem/einer Dolmetscher/Dolmetscherin zu begleiten. Orientieren sie sich bei Ihrem Notruf an den nachfolgenden Fragen, damit wir Ihnen schnell und effizient helfen können:

  • Wer ruft an?

         Geben Sie Ihren Namen an.

  • Was ist passiert?

Schildern Sie kurz, was Sie beobachtet haben.

  • Wo ist es passiert?

Machen Sie möglichst genaue Angaben zum Ort, wo sich etwas ereignet hat. Sollten Sie nicht genau wissen, wo Sie sich befinden, können Smartphone oder PKW- Navigationsgerät helfen.                                              ·

  • Wann ist es passiert?

Geben Sie möglichst genau die Zeit oder den Zeitraum des Geschehens an.

  • Wie ist es passiert?

Schildern Sie kurz den Ablauf des Geschehens.

  • Warum ist es passiert?

Ist etwas Ausschlaggebendes vorangegangen? Gibt es Ursachen für das Geschehen?

  • Wer ist beteiligt?
    Machen Sie Angaben zu Täter, Opfer und Zeugen. Wenn unbekannt, beschreiben Sie die Beteiligten.

Wir warnen Geflüchtete vor Betrügern, die ihre Notsituation ausnutzen wollen.

Seien Sie vorsichtig und achtsam, wenn fremde Personen Ihnen Arbeitsangebote unterbreiten oder Ihnen Wohnungen anbieten. Möglicherweise täuschen Betrüger ihre Hilfsbereitschaft nur vor und verfolgen in Wirklichkeit eine ganz andere Absicht. Es könnte sein, dass sie Sie ausnutzen wollen. Das kann bis hin zur Prostitution gehen. Sollten Sie von fremden Menschen angesprochen werden, die ihnen gegen eine Gebühr eine Wohnung vermitteln wollen, dann nehmen Sie unbedingt Abstand von diesen Angeboten. Zu diesem Thema hat die Bundespolizei hier wichtige Informationen für allein reisende Jugendliche und Frauen zusammengestellt.

Der Infopoint der Stadt Hagen (Berliner Platz 22, 58089 Hagen) sollte unter anderem bei Fragen zu Ihrer Unterbringung Ihre erste Anlaufstelle sein.

Auch bei Arbeitsangeboten sollten Sie vorsichtig sein, denn selbst bei seriösen Angeboten besteht die Gefahr, dass sie nicht über eine erforderliche Genehmigung verfügen und sich deshalb strafbar machen könnten.

Sollten Sie sich nicht in einer akuten Notsituation befinden, sondern ein anderes Anliegen haben, dann besuchen Sie eine der folgenden Hagener Polizeiwachen oder rufen Sie dort an:

 

  • Polizeiwache Innenstadt

    Bahnhofstraße 42
    58097 Hagen
    02331-986 2161
  • Polizeiwache Haspe

    Vollbrinkstraße 1
    58135 Hagen
    02331-986 2170
  • Polizeiwache Hoheleye

    Hoheleye 3
    58093 Hagen
    02331-986 2261
  • Polizeiwache Hohenlimburg

    Freiheitstraße 1
    58119 Hagen
    02331-986 2271

Auch die Stadt Hagen hat eine Seite mit Informationen für kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet. Dort finden Sie weitere Informationen und Erreichbarkeiten.

Ihre Polizei Hagen

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